Schlagwort: Valentin-Karlstadt-Musäum

Bilder-Sprache: Geburt


zur heutigen „Mariä Geburt“


Als ich die Hebamme sah, die mich empfing war ich sprachlos. Ich hatte diese Frau ja noch nie in meinem Leben gesehen.

Karl Valentin

Foto Herbert Becke

Bilder-Sprache: Abkühlung

Der Brunnen macht, wie Sie sehen, einen wässrigen Eindruck

Karl Valentin

Das Foto „Abkühlung“ von Saubanden-Mitglied Herbert Becke wurde unter die Top 1.000 Bilder aus rund 1.500.000 Fotos des größten Wettbewerbs „TRIERENBERG SUPER CIRCUIT der letzten 20 Jahre gewählt. Es ist in dem Buch QUINTESSENZ der weltbesten Fotos der Jahre 2000-2020 gerade veröffentlicht worden.

Wiggerl Greiner: Ein Meister des Münchner Humors

Die Ausstellung im Innenhof des Isartors zeigt die vielfältigen Talente von Wiggerl Greiner und würdigt das breite künstlerische Schaffen einer der engsten und besten Freunde von Karl Valentin.

Ludwig Greiner war der beste Freund von Karl Valentin, sein Grafiker, sein Bühnenbildner und sein Theatermaler. Zu fast allen Szenen Valentins schuf er Plakate und Zeichnungen. Greiners Humor war höchst inspirierend. Zu allen Ideen Valentins hatte er die passenden Einfälle. Ein Leben lang befruchteten sich die beiden gegenseitig.
Der Archivar des Valentin-Karlstadt-Musäums und Kurator der Ausstellung, Andreas Koll, hat bereits in einem früheren Blog-Beitrag eine bezeichnende, sehr amüsante, Anekdote zur Freundschaft der beiden beschrieben.

Die aktuelle Hofausstellung widmet sich den großen Leidenschaften von Wiggerl (Ludwig) Greiner: das Zeichnen und die Musik

Er arbeitete als Gastwirt, Illustrator für Zeitschriften und Werbeanzeigen, Kulissenmaler und Ausstatter für Theater und Film, gestaltete Gaststätten und entwarf und baute Faschingswägen. Daneben trat er als Unterhaltungsmusiker auf und komponierte und textete eigene Lieder.
Greiners Wesen war geprägt durch einen unverwüstlicher Humor. Er verstand es allen Lebenslagen, waren sie noch so schwierig, eine komische Seite abzugewinnen.

Ludwig Greiner gilt als „Erfinder“ des Karl Valentin. Er schlug ihm vor als Karikaturkomiker aufzutreten. Therese Greiner nähte das dazu passende Kostüm und Wiggerl gestaltete Valentins erstes Plakat. Mit der Figur „Der arme hagere Mann“ schaffte Karl Valentin den Durchbruch und wurde zum Star.

Es gibt viel zu entdecken im Innenhof und viel zu geniessen bei einem anschliessenden Kaffee im Turmstüberl.

Einen kleinen Einblick in die Ausstellung finden Sie hier:

Ludwig und Therese Greiner, 1908
Ludwig Greiner, Unterhalter an der Front, als „De gscheert Katl“, 1917
Eines der ersten Plakate für Karl Valentin (L. Greiner)
Plakat zu Karl Valentins Szene „Sturzflüge im Zuschauerraum“ (L. Greiner)
Zeichnung: Bayerischer Roboter „Der Knödeldreher“ (L. Greiner)
Zeichung: "Ziehharmonika Auto" (L. Greiner)
Zeichnung: "Münchner Hauptbahnhof" (1932 L. Greiner)
Zeinchnung: "nicht lesen" (L.Greiner)
Gastätte von Greiners Vater mit Hanteln (L. Greiner)
Wie der Steyerer Hans (re), so war auch Ludwig Greiners Vater ein " Münchner Schwerathlet"

Bilder-Sprache: aufgemerkt !!


Die Präsentation eines Fotos mit Sprüchen von Karl Valentin aus dem Projekt „Bilder-Sprache“ von Herbert Becke und Gunter Fette wird jetzt nicht mehr täglich, sondern ab sofort wieder in unregelmäßigen Abständen erfolgen.

Denn das Valentin-Karlstadt-Musäum hat ab 12. Mai wieder geöffnet.!!

Damit die Valentin-Fans keine Entzugserscheinungen bekommen, hatten wir seit der coroanabedingten Schließung des Musäums hier auf diesem blog täglich ein „valentineskes“ Foto mit einem passenden Spruch des großen Volksphilosophen veröffentlicht.
Jetzt kann man/frau Karl Valentin, Liesl Karlstadt und die Münchner Volkssängertradition wieder aus erster Hand im Musäum genießen.

Zudem gibt es ab Donnerstag, den 14. Mai, im Musäum eine neue Sonderausstellung „Musik, Krawall und andere schöne Künste“, eine Vinyl-Reise durch Zeiten, Musiken und Gelegenheiten nicht vollständig aber lustvoll.

Der Museumseintritt ist wegen der „Corona-Begleitumstände“ vorübergehend frei.

Informationen zu den Hygieneregeln und den etwas geänderten Öffnungszeiten finden sie auf der Homepage des Musäums unter Besucherinformation.

Foto Herbert Becke