Historisches
Im Juli 1913 (vor 112 Jahren):
München-Maxvorstadt * Elisabeth Wellano tritt im Serenissimus in der Akademiestraße als „Lisl Mackstadt“ auf. Kurz darauf erfolgt die Umbenennung in „Liesl Karlstadt“. Es ist einer der wenigen Fälle, in dem ein exotisch klingender Name zugunsten eines normalen aufgegeben wird. Die Umbenennung ist für beide zufriedenstellend: Karl Valentin muss nicht länger befürchten, dass der exotische Name Wellano von ihm ablenkt und ihr von Anfang an eine zu große Aufmerksamkeit garantiert. Sie war froh, ihn endlich los zu sein. Ihren Namen hat sie nie sehr geliebt, da er für sie untrennbar mit ihrer Kindheit verbunden war, als sie mit „Wellano - Italiano - lebst aa no?“ verspottet wurde.
Daten und Fakten zu Karl Valentin, Liesl Karlstadt und den Volkssängern
recherchiert von Rudi Hartbrunner und dem Valentin-Karlstadt-Musäum
