Kategorie: Kunst ist schön

Das Sommerfest der Saubande

Musik – Kabarett – Jodelmania – Sehnsucht & Verklärung – laues Sommerwetter und eine Lichtinstallation vom Feinsten

Foto © Walter Korn

Zum vierten Mal veranstaltete die Saubande mit dem Valentin-Karlstadt-Musäum ein Sommerfest im Innenhof des Isartors. So ein magischer Abend. Das Wetter passt diesmal wirklich perfekt und das Programm des Abends war voll von ganz wunderbaren Darbietungen. Gleich zwei Ausstellungen wurden im Rahmes des Sommerfests eröffnet:

Jodelmania über den Siegeszug des Jodels von den Alpen nach Amerika und Bayern – Sehnsucht & Verklärung, direkt im Innenhof stehend. Beide Ausstellungen sind bis Mitte Oktober 2019 zu sehen.

Danke an Saubandenmitglied Herbert Becke und den SZ-Fotographen Walter Korn für die vielen wunderbaren Fotos. (siehe auch die Bildergalerie von Herbert Becke)

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Valentin/Karlstadt-Veranstaltung

mit Helmfried von Lüttichau und Barbara de Koy


Heute ein Veranstaltungstipp für einen besonderen Abend mit Monologen und Dialogen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt mit Helmfried von Lüttichau (bekannt auch als „Staller“ von der Serie „Hubert und Staller“) und Barbara de Koy (u.a. 2015 mit dem deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet).
Ich habe dieses Programm vor ein paar Monaten bereits im Augustinerkeller gesehen. Ich war begeistert. Es werden dabei nicht nur Szenen des Universalgenies Karl Valentin und seiner kongenialen Partnerin Liesl Karlstadt grandios auf die Bühne gebracht, sondern man erfährt dabei „spielerisch“ eine Menge aus dem Leben dieses herausragenden Künstlerpaares.
Sehens- und hörenswert! Am 12. und 13. Juli auf der kleinen „Kulturbühne Spagat“ im neuen Stadtquartier Domagkpark (Münchner Norden). Zudem ist ihr Besuch eine Unterstützung der von Jutta Speidel gegründeten Initiative für obdachlose Kinder und ihre Mütter « HORIZONT e.V. »
Weitere Informationen und Kartenbestellung :

https://www.horizont-domagkpark.org/eventer/valentin-karlstadt-2/edate/2019-07-13/

Herbert Becke (Redaktion)

Zum 10.Todestag von Jörg Hube

Heute, am 19. Juni jährt sich zum 10. Male der Todestag des großartigen Jörg Hube. Jörg Hube war, wie Karl Valentin ein „Multitalent“: ein herausragender Schauspieler, Regisseur, Radiosprecher, Theater-Direktor, und Kabarettist. Auch was beide verbindet: auf allen Bühnen präsent, vom Boaznbrettl bis zum Staatstheater. Und für mich, wie Karl Valentin, die „Stimme Münchens“.
Dann seine unvergesslichen Film- und Fernsehfilme: die 32-teilige Serie „Löwengrube“, dann in Michael Verhoevens »Die weiße Rose«, Marc Rothemunds preisgekröntes Kino-drama »Sophie Scholl und in Edgar Reitzs «Heimat – Eine deutsche Chronik« um nur einige wenige zu nennen.

Ich hatte das Glück Jörg Hube bereits 1972 näher kennenzulernen, damals zusammen mit Helmut Ruge als die „Hammersänger“. In den Folgejahren war Jörg Hube oft Gast bei meinen vhs-Kulturprogrammen mit vielen Lesungen und Kabarettprogrammen, insbesondere mit seinem „Herzkasperl“. Ein Künstler, bei denen der „moralisch-politische“ Anspruch und das tatsächliche Leben im Einklang war.

Für alle Interessierten noch der Hinweis auf die Hörfunk-Sendung vom 14.6.2019 (von Katinka Strassberger)zum 10. Todestag:

https://www.br.de/mediathek/podcast/suche?q=Jörg%20Hube

Dann noch ein paar Bilder von mir von seinem letzten Auftritt beim „Kulturdonnerstag“ am 1.3.2007 im ausverkauften Garchinger Bürgerhaus.

Redaktion (Herbert Becke)